Deutsche Bank

Nichtfinanzieller Bericht 2017

Betrugsprävention

Betrügerische Vorfälle können erhebliche Verluste bei der Deutschen Bank oder unseren Kunden nach sich ziehen, unsere Reputation beeinträchtigen oder regulatorische und rechtliche Schritte auslösen. Betrugsprävention und Betrugsuntersuchung sind daher wichtig, um das Risiko dieser Vorfälle für die Bank und ihre Kunden zu verringern.

Die Richtlinien der konzernweiten Deutsche Bank Anti-Fraud-Policy gelten für alle unsere Mitarbeiter. Wir fordern unsere Mitarbeiter auf, jeden bekannt gewordenen oder vermuteten betrügerischen Vorfall, zum Beispiel über die Whistleblower-Hotline, unverzüglich zu melden. Alle Meldungen werden auf Wunsch anonym behandelt.

Die Deutsche Bank wird nichts gegen den Hinweisgeber unternehmen, wenn ein Hinweis in gutem Glauben erfolgt. Alle Personen, die für oder im Namen der Deutschen Bank tätig sind, werden aufgefordert, im Zweifel verdächtiges bzw. gesetzwidriges Handeln, wie zum Beispiel Richtlinienverstöße oder eine Verletzung der Werte und Überzeugungen, zu melden. 2017 hat die AFC-Organisation 159 Whistleblowing-Fälle verzeichnet (Postbank ausgenommen). Alle Meldungen werden entsprechend ihres Themas und der Kritikalität kategorisiert und gegebenenfalls eine interne Untersuchung eingeleitet.

Die sogenannte Pflichtabwesenheit vom Arbeitsplatz (Mandatory Time Away, MTA) ist in relevanten Geschäftsbereichen ein wichtiges Kontrollinstrument zur Verhinderung und Aufdeckung von unautorisierter oder unangemessener Aktivität von Mitarbeitern in sensiblen Positionen. Mit MTA halten wir unsere Mitarbeiter davon ab, unbefugte Transaktionen durchzuführen, die eine ständige Anwesenheit vor Ort oder einen Systemzugriff erfordern.