Deutsche Bank

Nichtfinanzieller Bericht 2017

Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung

Innerhalb von AFC ist der Bereich Geldwäschebekämpfung (‘Anti-Money Laundering, AML) dafür zuständig, Maßnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung zu etablieren, einschließlich Maßnahmen für

  • die Einhaltung von Richtlinien und Regularien zur Identifikation, Dokumentation und Aufbewahrung;
  • das Aufdecken verdächtiger Transaktionen und Bearbeiten von Verdachtsmeldungen sowie
  • die Entwicklung, Aktualisierung und Ausführung interner Richtlinien, Arbeitsprozesse und Kontrollen für die Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Sobald ein Verdachtsmoment besteht, dass Vermögen aus unerlaubten Quellen stammt oder zur Terrorismusfinanzierung verwendet werden könnte, müssen Transaktionen abgelehnt werden.

Die Geldwäsche-Einheit ist so aufgestellt, dass sie sowohl die deutschen als auch die lokalen Regeln in anderen Länder abdeckt, in denen die Deutsche Bank tätig ist. Das umfasst Richtlinien, Arbeitsprozesse, einen speziellen Geldwäschebeauftragten, regelmäßiges Mitarbeitertraining und unabhängige Kontrollen. Der Prozentsatz von überfälligen Geldwäschetrainings (ohne Postbank) ist auf einem niedrigen Niveau (0,08 %).

Die Deutsche Bank ist auch Teil der Wolfsberg-Gruppe von Banken und hat die Wolfsberg Anti-Money Laundering Principles adaptiert und hat auch die Wolfsberg Statement on the Suppression of the Financing of Terrorism unterschrieben.

Trotz unserer Bemühungen Geldwäsche zu bekämpfen, hat es Fälle gegeben, in denen die Bank zugestimmt hat, Geldbußen in Zivilverfahren zu zahlen, um Untersuchungen betreffend die Kontrollfunktionen der Bank zur Verhinderung von Geldwäsche abzuschließen. Dies ist im Weiteren in unseren Anhangangaben zur Bilanz, Anhangangabe 29 – Rückstellungen – Laufende Einzelverfahren – Untersuchung der Handelsgeschäfte in russischen/britischen Aktien beschrieben.