Deutsche Bank

Nichtfinanzieller Bericht 2017

Einhaltung von Sanktionen und Embargos

Nationale Behörden, Gemeinschaften wie die Europäische Union sowie multilaterale Institutionen wie die Vereinten Nationen sind alle ermächtigt, restriktive Maßnahmen gegen Staaten, Organisationen, Gruppierungen, Gesellschaften und Personen zu verhängen, die international akzeptierte Normen und Gebaren verletzen oder Straftaten wie etwa terroristische Handlungen begangen haben. Diese Maßnahmen sind allgemein als Embargos und Sanktionen bekannt.

Die Deutsche Bank hat die Verpflichtung, die von der EU, dem Bundeswirtschaftsministerium und anderen Behörden, zum Beispiel dem US Office of Foreign Assets Control (OFAC) und dem UK Treasury Department, erlassenen Gesetze und verbindlichen Anforderungen in Bezug auf Finanz- und Handelssanktionen zu überwachen und zu bewerten.

Konzernweit gültige Richtlinien zu Embargos, speziellen Risikoländern und einer spezifischen Richtlinie zu Office of Foreign Assets Control (OFAC)-Anforderungen helfen uns, das Kundenrisiko während des Kundenannahmeprozesses und während der anschließenden periodischen Überprüfungen zu bewerten und zu reduzieren. Dies gilt auch für Risiken in Bezug auf bestimmte Transaktionen, Länder und Güter.

Im Zuge der Einführung und Umsetzung des Joint Comprehensive Plan of Action, den die Weltmächte zusammen mit dem Iran Anfang 2016 beschlossen haben, hat die Deutsche Bank ihre strengen Richtlinienvorgaben gegenüber dem Iran nur sehr vorsichtig gelockert. Für langjährig existierende Kundenbeziehungen führen wir Transaktionen unter Einhaltung der erhöhten Sorgfaltspflicht in Euro durch.

Es ist zu beachten, dass die Bank mit bestimmten US-amerikanischen Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden Vereinbarungen über den Abschluss von Untersuchungen betreffend US Embargos geschlossen hat, wie im Weiteren in unseren Anhangangaben zur Bilanz, Anhangangabe 29 – Rückstellungen – Laufende Einzelverfahren – US Embargo beschrieben